Bestandteile von Schokolade – Das Reinheitsgebot der Schokolade

Schokolade besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Laut Kakaoverordnung ist die Zugabe von Fremdfetten bis zu 5% erlaubt und nicht deklarationspflichtig. Kakaobutter ist ein begehrter Rohstoff und daher teuer. Die Herstellung von Schokolade ist ein großes Geheimnis. Kakaomasse wird unter Zugabe von Milch, Zucker, zusätzlicher Kakaobutter oder Sahne vermischt – je nachdem, ob eine Zartbitterschokolade oder eine Vollmilchschokolade entstehen soll.

Die so entstandene knetfähige Masse, weist nun schon die geschmackliche Eigenschaft der Schokolade auf. Aber die endgültige Feinheit fehlt noch. Als nächster Arbeitsgang wird die Schokoladenmasse zwischen mehreren Stahlwalzen hauchdünn zerrieben. Danach gelangt sie zu den Conchen. Das sind Rühr- und Reibsysteme, die nach ihrer ursprünglichen Form benannt sind (frz-: la conche = Muschel).

So ist erst nach vielen Tagen des ununterbrochenen Drehens, Wendens, Lüftens und Temperierens die Masse so glatt und gießfähig, dass daraus feinste Schokolade entstehen kann.
Folgendes ist oft in Schokolade enthalten, muss aber für uns nicht sein:

  • Milchpulver
  • Lecithin (Sojalecithin)
  • Vanille (natürliche Vanille)
  • andere Zutaten wie Gewürze oder Nüsse

Gesunde Schokolade

  • frei von Kuhmilch
  • 100 % reine, kontrollierte Schafvollmilch
  • GTO Frei
  • ohne Sojalecithin
  • mit reiner Bourbon Vanille
  • glutenfrei
  • ohne zusätzliche Pflanzenfette

Vollmilchschokolade wird ihrem Namen nur halbwegs gerecht. Ursprünglich abgeleitet von der ersten Entstehung schokoladenähnlicher Substanzen bei den Azteken, war Schokolade bitter und nicht süß, da sie aus Kakaomasse von den Kakaobohnen hergestellt wird. Diese sind naturgegeben bitter. Erst durch den Zusatz von reichlich Zucker und Milchprodukten – heutzutage hauptsächlich Milchpulver – wird die Schokolade veredelt und somit versüßt, was dann erst die richtige Vollmilchschokolade ergibt.